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Rechtsextremismus und Neonazismus in Baden-Württemberg

 

...sind keine Randerscheinung, wie manche glauben. Auch in Baden-Württemberg sind Rechtsextremisten und Rechtsextremistinnen aktiv und werben für ihre Ideologie.

 

Sie veranstalten Demonstrationen und Konzerte, verteilen sogenannte „Schülerzeitungen” und Schulhof-CDs. Sie geben sich als netter Nachbar und harmlose Nachbarin von nebenan oder greifen äußerst gewalttätig Menschen an.

 

Rechtsextremismus bzw. Neonazismus sind also kein gesellschaftliches Phänomen, das an vermeintlichen "Rändern" angesiedelt ist. Vielmehr etablieren sich menschenfeindliche Einstellungen und Strukturen im Alltag und stellen damit eine Bedrohung für Menschen und das Zusammenleben auf der Basis von Grund- und Menschenrechten dar. 

 

Wenn Sie Unterstützungsbedarf haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Sie können sich an die Beratungsstellen in Ihrer Nähe unter Beratung vor Ort oder an die zentralen Beratungsstellen unter Kontakt wenden. 

 

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Aktuell:

 

Das baden-württembergische Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik hat einen Aufruf gegen die Abschiebung von Roma in den Kosovo initiiert.

 

 

Das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat in einem Offenen Brief an Bundespräsident, Kanzlerin, mehrere Minister und Bundestag gefordert, dass die rechtsextreme Szene endlich nicht mehr durch die V-Mann-Praxis subventioniert werde.

 

Stellungnahme von Mitgliedern des "Landesnetzwerkes gegen Rechtsextremismus" zu den Morden an zehn Menschen durch die neonazistische Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund.“

 

Erklärung der evangelischen Landeskirchen, der katholischen Diözesen, der jüdischen Gemeinden und der Mitglieder des Runden Tisches der muslimischen Verbände in Baden-Württemberg zu den Morden an zehn Menschen durch die neonazistische Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund.“

 

Jugendverbände fordern Maßnahmen gegen Rechts zu fördern - Presseerklärung des LJR

 

Verschiedene Beratungsprojekte für Betroffene rechter Gewalt und gegen Neo-Nazismus fordern eine Umkehr in der Politik staatlicher Behörden gegen Rechtsradikalismus. Die taz dokumentiert den Appell.